Lorenzo Lotto
Der Lotto!Das heißt: Das Lotto!
Nee: Der Lorenzo Lotto!
Wer soll das sein?
So oder so ähnlich kann man sich vielleicht einen kurzen Dialog über den Maler Lorenzo Lotto vorstellen, der – mal fokussiert auf die Kunsthochburgen Mitteleuropas – gerade in Deutschland vergleichsweise wenig bekannt ist. Die Gründe dafür sind vielfältig. Sicherlich ist das geringe Interesse auch darin begründet, dass das Cinquecento (italienisch für fünfhundert; bezeichnet das Jahr 1500 bzw. der Zeitraum 1500 bis 1600, also das 16. Jh) eine ganze Reihe von Künstlern hervorbrachte, deren Namen für die Malerei der Renaissance, der Hochrenaissance und des Übergangs zum Barock, also zur Moderne symbolisierten.
Werke und Künstler aus dieser Zeit gehören zur Allgemeinbildung:
- Der Goldwäger und seine Frau, 1514; Quentin Massys (1466-1530)
- Kreuztragung, zw. 1505 u. 1515; Hieronymus Bosch (eigtl. Jeronimus Bosch von Aken, 1450-1516)
- Venus von Urbino, 1538; Tizian (eigtl. Tiziano Vecellio Mariano Filipepi, 1488/89-1576)
- Die Erschaffung Adams, 1508-1512; (Buonarrotti) Michelangelo (1475-1564)
- Anbetung der Könige, 1504; Albrecht Dürer (1471-1528)
- Mona Lisa (La Gioconda), 1503-1506; Leonardo Da Vinci (1452-1519)
- Die Parabel von den Blinden, 1568; Pieter Bruegel, der Ältere (1525/30-1569)
- Madonna della Sedia, 1514; Raffael (eigtl. Raffaello Santi, 1483-1520)
- u.v.a.
Aus heutiger Sicht mag das geringe Interesse an Lorenzo Lotto dennoch verwundern. Wenig wurde über ihn geschrieben und gäbe es nicht eine Reihe von Ausstellungen (deren Anzahl im Verhältnis zu anderen Malern seiner Zeit noch recht gering waren), so wüsste man kaum etwas über das Leben des venezianischen Künstlers.
Lorenzo Lotto
- Geschichtliches Umfeld
- Das 16. Jahrhundert
- Die lotteske Kunst
- Kunst im Mittelalter
- Werke
- Lottos Religiosität
Biographie
- Geburt
- 1503 - Treviso
- 1506 - Die Marken
- Rom bis 1511
- Florenz 1512
- 1513 bis 1525
- 1526-Venedig
- 1533 - 1557